Neuverteilung der Maklerprovision

Nun soll das Gesetz über die Neuverteilung der Maklerprovision beim Kauf von Eigentumswohnungen und Häusern am 14. Mai 2020 im Bundestag verabschiedet werden. Zukünftig sollen Käufer nur noch höchstens die Hälfte der Maklerkosten tragen müssen. Das bedeutet, dass die Maklercourtage oder -Provision zukünftig auf Käufer und Verkäufer aufgeteilt werden muss. Dabei wird es nicht gestattet sein, dass die eine Hälfte mehr oder weniger als die andere bezahlt. Diese Regelung wird vom Gesetzgeber, aber auch von den meisten Maklern als gerecht angesehen, da ein Makler ja in der Regel für beide Seiten tätig ist. In der Tat erbringt der Makler schon intensive Leistungen für den Verkäufer wie Wertermittlung, verkaufsgerechte Fotos, Werbekonzept, meist auch Erstellung des Energieausweises und Aufarbeitung der Grundrisse sowie Erstellung eines aussagekräftigen und zielgerichteten Exposés, bevor das Verkaufsangebot überhaupt veröffentlicht wird. In vielen Regionen der Bundesrepublik wird daher die Maklergebühr längst geteilt, in Schleswig-Holstein ist das bisher nur selten der Fall und wird sich nun ändern. Eine geringere Maklergebühr für den Käufer kann durchaus auch zu einer steigenden Nachfrage führen.

Wenn das Gesetz nun Mitte Mai 2020 verabschiedet wird und die abschließende Befassung im Bundesrat Anfang Juni 2020 erfolgt, wird das Gesetz voraussichtlich zum Dezember 2020 in Kraft treten.

Zur Corona-Krise für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)

Es ist uns als Verwalter derzeit nicht erlaubt, Eigentümerversammlungen einzuberufen und abzuhalten.

Die Hausgeldabrechnungen (Jahresabrechnungen) und die neuen Wirtschaftspläne werden aber erst durch Beschluss in einer Versammlung rechtskräftig. Der Gesetzgeber erlaubt uns aber in dieser besonderen Situation, die Abrechnungen und Wirtschaftspläne an die Eigentümer zu versenden mit dem Hinweis, dass diese erst durch Beschluss rechtskräftig werden. So können die Eigentümer ihre Steuererklärungen abgeben und Vermieter die Betriebskostenabrechnungen für ihre Mieter erstellen. Bei kleineren Eigentümergemeinschaften kann es sinnvoll sein, die Wirtschaftspläne durch einen Umlaufbeschluss beschließen zu lassen, wenn es wichtig ist, Preiserhöhungen zu berücksichtigen. Im Übrigen behalten die bisherigen Wirtschaftspläne ihre Gültigkeit bis zur Bestellung eines Neuen. Sollte ein Verwaltervertrag zum Ende des Jahres 2020 enden und eine Neu- bzw. Wiederbestellung des Verwalters im Laufe des Jahres eigentlich erforderlich sein, hat der Gesetzgeber entschieden, dass der Verwalter solange in seinem Amt bleibt, bis wieder eine ordentliche Versammlung stattfinden kann. Damit ist für alle, Eigentümer wie Verwalter, Sicherheit gegeben.

Bleiben Sie gesund!

IVD: Das Bestellerprinzip für Kaufimmobilien

Drei Fragen an Axel Wittlinger, Vorsitzender des IVD Nord

Das Bestellerprinzip für Kaufimmobilien ist plötzlich wieder im Gespräch. Ist das ein mediales Strohfeuer oder politische Realität?

Spätestens seit dem Wohngipfel im Kanzleramt ist es politische Realität. Die Grünen haben bereits einen Gesetzentwurf vorgelegt, der nicht nur die reine Verkäuferprovision vorsieht, sondern auch eine Deckelung auf 1,68 Prozent + Mwst.. Dieser Vorschlag ist schlichtweg anmaßend, weil er das Leistungsbild des Maklers komplett negiert. Der Immobilienmakler ist heute ein moderner Immobilienberater, der sich professionell aufstellen muss, um den hohen Anforderungen der Kunden zu genügen. Er ist Unternehmer, er hat Angestellte, er hat enorme Gemeinkosten. Nach Abzug aller Kosten bleibt – auf heutiger Provisionsbasis nur ein Gewinn von 6 bis 10 Prozent. Bei gedeckelter Provision wird sich also kräftig etwas in der Leistungserbringung ändern müssen. Runter mit allen Kosten, insbesondere aber der Zeitaufwand muss sinken. Das wird einhergehen müssen mit erheblichen Qualitätseinbußen – zulasten von Mitarbeitern und Kunden, von Verkäufern und Käufern. Doch leider ist Politik oft beratungsresistent. So ist zu befürchten, dass Justizministerin Katarina Barley schon in Kürze mit einem Gesetzentwurf nachzieht, der von ähnlicher Realitätsferne zeugt wie der der Grünen und von reiner Ideologie getrieben ist.

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Sachkundenachweis

Nun ist er also da, der geforderte Sachkundennachweis. Wenn auch die fachliche Qualifikation nicht mehr von „alten Hasen“ nachgewiesen werden muss, so ist das doch endlich ein Schritt in die richtige Richtung. Ab dem 01. März 2019 müssen nun auch Hausverwalter eine Zulassung nach § 34 der Makler- und Bauträger-VO haben. Sie müssen einen ausreichend hohen Versicherungsschutz und eine regelmäßige Fortbildung nachweisen. Außerdem dürfen sie in der Hausverwaltung nur qualifiziertes Personal beschäftigen (Sekretariat ausgenommen).

Barbara Wilkerling Immobilien erfüllt diese Bedingungen von Anfang an.

15 Jahre BW Immobilien

Am 01. Mai 2017 feierte Barbara Wilkerling mit ihrem Immobilienbüro ihr 15jähriges Jubiläum. Damit ist sie in Bad Segeberg seit 25 Jahren in ihrem Beruf als Immobilienkauffrau tätig. Das erste Büro lag noch im eigenen Einfamilienhaus, musste aber schon bald vergrößert werden. Das zweite Büro war dann größer, aber immer noch im Privathaus und seit dem 01. Januar 2011 befindet sich das Büro in den Räumen in der Eutiner Str. 12. Kontinuierlich wuchs das Büro und mit ihm die Mitarbeiter. Heute besteht es aus drei starken, in der Immobilienwirtschaft erfahrenen Frauen.